11. April 2018
Da durch eine Erkrankung an COPD die Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt sein kann, müssen unter Umständen die Arbeitsbedingungen angepasst werden.
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Eine Erkrankung an COPD kann mit krankheitsbezogenen Ängsten einhergehen. Es kann außerdem kann zu Panikattacken und Depressionen kommen.
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 19. Februar 2018
Während es bei COPD zu einer Verengung der Bronchien kommt, geht eine Lungenfibrose mit einer Verkleinerung der Lunge einher.
Stethoskop
Entstehung einer COPD
Eine COPD kann durch eine chronische Bronchitis oder ein Lungenemphysem entstehen.
COPD

Entstehung einer COPD

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD kann auf der Basis einer chronischen Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems entstehen.

Bei einem Lungenemphysem werden die Trennwände der Lungenbläschen zerstört, wodurch sich viele dieser kleinen Bläschen zu einer größeren Blase verbinden. Diese Blase hat im Vergleich zu den Lungenbläschen, aus denen sie entstanden ist, ein größeres Volumen und eine kleinere Oberfläche. Dadurch ist der Gasaustausch behindert und die Ausatmung erschwert. Die größere Menge Luft, die in der Emphysemblase zurückbleibt, übt bei der Ausatmung einen zu großen Druck auf die Bronchiolen aus. Können sie dem Druck nicht mehr standhalten, kollabieren diese feinsten Verästelungen der Bronchien und die Luft wird in der Emphysemblase eingeschlossen: Es kommt zu einer Überblähung der Lunge.

Bei einer chronischen Bronchitis sind die Flimmerhärchen des Epithelgewebes der Bronchien geschädigt. Diese Härchen fördern durch stetige Bewegung Schmutz und Sekret aus den Bronchien heraus. Bei einer Bronchitis sind diese Härchen gelähmt. Die natürliche Selbstreinigungsfunktion der Atemwege ist dadurch stark eingeschränkt.

Einer der wesentlichsten Faktoren für die Entstehung beider Erkrankungen ist das inhalative Rauchen bzw. Passivrauchen. Substanzen, die im Tabakrauch enthalten sind, schädigen die Flimmerhärchen und begünstigen die Prozesse, die die Zerstörung der Wände der Lungenbläschen zur Folge haben. Weitere auslösende Faktoren können u. a. Luftverschmutzung sowie Stäube oder Chemikalien in der Atemluft sein.

Ursachen für die Entstehung einer COPD

Die Reinigungsfunktion der Flimmerhärchen wird durch diese Faktoren gestört und die Schadstoffe verbleiben in der Lunge, wo sie auf Dauer die Bronchialschleimhäute reizen und zu einer Entzündung führen können. Dies wiederum führt zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der durch die gestörte Funktion der Flimmerhärchen ebenfalls nicht richtig abtransportiert werden kann. Dadurch kommt es bei von COPD Betroffenen zur Entstehung von Husten mit möglichem Auswurf.

Auch Vererbung oder eine möglicherweise nicht richtig behandelte Erkältung können zur Entstehung einer COPD führen. Durch eine unzureichende Therapie einer Erkältung kann sich die Atemwegsinfektion bei den Betroffenen festsetzen und zu einer chronischen Bronchitis werden, die unbehandelt das Entstehen einer COPD zur Folge haben kann.

Die Schweregrade einer COPD

Man unterteilt die COPD in vier Schweregrade, die leichte, mittlere, schwere und sehr schwere COPD. Diese unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Symptomatik der Atemnot. Chronischer Husten und Auswurf kommt meist bei allen vier Schweregraden vor. Bei einer leichten COPD haben die Betroffenen oftmals noch keine Probleme mit Atemnot. Eine belastungsabhängige Atemnot kann bei einer mittleren COPD auftreten. Liegt eine schwere COPD vor, kann es auch bei niedriger Belastung zu Atemnot kommen. Zu einer chronischen Atemnot kommt es häufig bei einer sehr schweren COPD.

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